Mittwoch, 17. Februar 2016

Kanada entdecken - aber wie?

von Elke Schlotmann

Irgendwann ist es so weit, man ist vom Kanada-Virus infiziert und plant den ersten Besuch in diesem wunderbaren Land. Aber wohin genau soll die Reise gehen? Westküste, Ostküste, ein Mal quer durch? Per Mietwagen und Hotels, mit dem Zug oder einem Wohnmobil? Gar keine so einfache Entscheidung bei einem Reiseziel, das so unendlich viele Möglichkeiten bietet.

Häufig habe ich schon den Satz gehört „Ich würde ja gerne mit einem Wohnmobil fahren, aber ich habe so etwas noch nie gemacht.“
Genau so ging es uns auch, als wir Kanada das erste Mal bereisten. Wir wollten viel sehen, dabei flexibel sein in Strecke und Zeiteinteilung, und natürlich sollte auch die Lagerfeuerromantik nicht zu kurz kommen! Dabei waren wir uns aber nicht ganz sicher, ob wir, die ja nur an den heimischen Pkw gewöhnt waren, mit so einem großen Fahrzeug denn wohl zurecht kämen. Da wir zu zweit unterwegs waren, entschieden wir uns also zunächst einmal für eine kleinere Variante, einen Truck Camper. Diese Fahrzeuge sind etwas kompakter und handlicher als ein großes Wohnmobil, bieten aber für 2 Personen ausreichend Platz. Man sollte bei der Streckenplanung bedenken, dass man nicht nur die reine Fahrtstrecke von Start bis Ziel kalkuliert, sondern auch von vorn herein ein paar Kilometer mehr einplant für spontane Abstecher von der Route. Es ist meist wesentlich kostengünstiger, vorab mehr Kilometer zu buchen, als im Nachgang Mehrkilometer zu zahlen.
Unsere erste Tour führte von Vancouver über den Sea-to-Sky-Highway überKamloops nach Jasper, den Icefields-Parkway hinunter nach Banff bis zu unserem Ziel Calgary.
Truck Camper

Als wir den Truck Camper bei unserem Vermieter Fraserway in Vancouver übernahmen, waren wir angenehm überrascht, wie wohnlich und gut durchdacht so ein Fahrzeug ist.

Es ist bestückt mit Geschirr, Bettwäsche und Handtüchern in ausreichender Menge, selbst eine Wäscheleine samt Klammern und eine geschliffene Axt für Feuerholz fanden sich an Bord. Die gründliche Einweisung erfolgte übrigens auf Deutsch, was vielleicht für einige ein beruhigender Gedanke sein mag.
Als es dann endlich losging und wir vom Parkplatz fuhren, stellten wir als erstes fest, dass wir uns umsonst Sorgen gemacht hatten, was eventuelle Schwierigkeiten in puncto Manövrieren des Wagens durch den Verkehr betraf. Die Straßen in Kanada sind definitiv ausreichend breit, auch für größere Fahrzeuge, und das gilt sowohl in der Stadt als auch für Fahrten über die Highways!
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Dienstag, 16. Februar 2016

MySpotlight USA Reisetipp

Royal Gorge Park - ein Ausflugsziel für die ganze Familie

von Silke Wissig
Lange Zeit war die Royal Gorge Bridge die höchste Brücke der Welt. Den Rekord hält jetzt aber eine Brücke in – wo auch sonst – China.

Die höchste Brücke der USA befindet sich in Colorado

Royal Gorge Bridge
Royal Gorge Bridge (c) kan_khampanya
Nichtsdestotrotz ist die Royal Gorge Brücke eine Stunde südlich von Colorado Springs einen Besuch wert, denn nicht nur die Brücke selbst, sondern auch der Park bieten tolle Attraktionen für die ganze Familie. Zu den Attraktionen gehören unter anderem eine von weltweit nur drei Wasseruhren, eine Gondelbahn, eine Standseilbahn und spektakuläre Seilrutschen, mit denen man an einem Stahlseil hängend über den Canyon gleiten kann! Adrenalin pur! Wer sich das nicht alleine traut, kann mit Freunden oder Familie in den „Skycoaster“ steigen, eine riesige Schaukel, in der man zu dritt bäuchlings über der grandiosen Landschaft schaukelt:
Bis auf die kleine Bimmelbahn sind alle Attraktionen allerdings nur für schwindelfreie Gäste. Wer Höhenangst hat, bleibt besser im Royal Gorge Canyon zurück und schaut sich das Spektakel mit dem Fernglas von unten an.
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Gesunder Scharfmacher - die Geschichte vom winzigen Senfkorn

von Mary Harris

Schon in der Bibel liest man in einigen Versen des Neuen Testaments das Gleichnis vom Senfkorn. Es zeigt, wie etwas Winziges heranwachsen und sich zu einem riesigen und sogar weltweiten Phänomen entwickeln kann. In erster Linie sollte dieser Vergleich die Verbreitung des Christentums über die ganze Welt beschreiben, doch das kleine Senfkorn hat an sich - und unabhängig davon - tatsächlich auch seine ganz eigene Geschichte.

mustard seeds
Farbenreiche Senfkörner (c) Afrika Studio
Dieses kleinste aller Samenkörner stammt von einer Pflanze, die eigentlich nur als Unkraut gehandelt wurde. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet eine solche Pflanze einmal das älteste und wahrscheinlich auch perfekteste Gewürz der Welt hervorbringen könnte? Der Geschmack, der gesundheitliche Nutzen, die einfache Art der Herstellung und seine unkomplizierte Lagerfähigkeit haben dafür gesorgt, dass der Senf heute in fast jedes Küchenregal der Welt Einzug gehalten hat.

Und jetzt raten Sie mal, wer auf der Welt den meisten Senf produziert?!Natürlich! Es ist Kanada, das ungefähr 80% der weltweiten SenfproduktionhervorbringtBesonders in gemäßigten Klimazonen fühlt sich die Senfpflanze außerordentlich wohl. Davon hat Kanada, mit seiner idealen Kombination aus kalten Wintern und sonnig-heißen Sommern, gerade genug. Die Äcker im Westen der Nation verwandeln sich regelrecht in wogend gelbe Ozeane, wenn jedes Jahr der Senf erblüht.
Mit größter Wahrscheinlichkeit waren es die europäischen Entdecker und Siedler, die den Senf nach Kanada einführten. Kein Wunder, denn sowohl die Franzosen als auch dieEngländer waren mindestens seit dem 13. Jahrhundert begeisterte Esser, wenn etwas Herzhaftes auf den Tisch kam. Vor ihnen hatten bereits die Römer begonnen, mit zerstoßenen Senfsamen zu experimentieren, die sie mit vergorenem Traubensaft mischten. Schon sie wussten: Eine der wunderbarsten Eigenschaften dieses Gewürzes ist, dass es so gut wie nie verdirbt. Man kann es überall hin exportieren und im Regal hat Senf eine fast unendliche Lebensdauer, was an seinen natürlichen antibakteriellen Eigenschaften liegt.

Warum streicht man sich den Senf also liebend gern auf die Bratwurst? Weil er eben lecker schmeckt, ganz klar.

mustard topping
Senf - nicht nur auf der Wurst lecker (c) Brent Hofacher
Aber der einfache Senf im Glas hat noch sehr viel mehr zu bieten. Weil er annähernd kalorienfrei ist, kann man ihn in Hülle und Fülle verwenden, ohne dabei auch nur einen Gedanken an die Pölsterchen auf der Hüfte zu verschwenden. Gleichzeitig nimmt man sogar noch ein paar wirklich wertvolle Nährstoffe zu sich, darunter Selen und Magnesium, das entzündungshemmend wirkt, Vitamin B-Komplexe, die den Stoffwechsel anregen und Niacin, das den Cholesterinspiegel senkt - um nur einige zu nennen.
Wenn man bedenkt, dass die Engländer früher den Senf lediglich dazu nutzten, den Geschmack von verdorbenem Fleisch zu überdecken, so hat das Gewürz es heute weit gebracht. Mit großen Namen wie Maille, Löwensenf, Grey Poupon, Colman's oderIngelhoffer hat es immerhin den Weg in so manche Delikatessentheke gefunden.

Seien Sie ruhig mal erfinderisch, wenn Senf ins Spiel kommt.

Spice collage
Senf lässt sich prima mit fast allen Gewürzen kombinieren (c) Afrika Studio
Warum sollen schließlich nur die Bratwürste und Frankfurter den ganzen Spaß haben! Probieren Sie mal eine Senf-Glasur auf dem Braten, rühren Sie einen Dip, eine Marinade oder ein Salatdressing damit an oder würzen Sie kräftig ihren Eintopf mit seinem herzhaften Aroma nach. Auch auf Eier, zu Kartoffeln und zu Gemüse passt der Senf mit seinen vielfältigen Farb- und Geschmacksrichtungen, seiner Beschaffenheit von fein bis körnig und seinen verschiedenen Schärfegraden oft ideal! Und was machen Sie mit Senf in Ihrer Küche?
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Montag, 15. Februar 2016

Willkommen am Anfang der Welt: Newfoundland and Labrador

von Andrea Härtlein

Newfoundland and Labrador – Kanadas „Land’s End“  im äußersten Osten – ist bekannt für sein unbeständiges Klima, die unzähligen Fjorde und mächtige Eisberge. Die berüchtigte Iceberg Alley wurde im Jahr 1912 sogar dem Luxusdampfer Titanic zum Verhängnis. Ein Ereignis, das 85 Jahre später dem kanadischen Regisseur James Cameron epischen Film-Stoff lieferte.

iceberg rocky islands newfoundland
Brechender Eisberg bei Rocky Island - Neufundland (c) Claude Huot
Früher war diese wilde und schöne Region vom Fischfang geprägt. Heute lebt sie hauptsächlich vom Erdöl und ist – zwischen Juni und September – natürlich ein attraktiver Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Die Hauptstadt Neufundlands, St. John's, liegt auf demselben Längengrad wie Paris. Nur fünfeinhalb Stunden Flugzeit muss man deshalb zwischen London und Neufundland einplanen. In der reichen Flora und Fauna der Provinz warten 120.000 Elche, gigantische Karibu-Herden und die wohl größten Schwarzbären des Kontinents. An der Salmon Ladderziehen jedes Jahr riesige Lachse vorbei – ein Traum für jeden Angler.
St. Johns
Hafenstädtchen bei St. Johns - (c) Justek16
Geprägt durch den kühlen Labrador Strom und den warmen Golfstrom, bietet das Meeresleben vor der Küste Neufundlands Anlass für so manche Wildbeobachtung. Tausende von Walen und Seevögel tummeln sich hier an der mehr als 29.000 Kilometer langen Küstenlinie.
Klimatisch herrscht die arktische Tundra. Uralte Bergketten, boreale Wälder und eine raue Küste dominieren die Landschaft - ein wahres Outdoor-Paradies mit jeder Menge unberührter und faszinierender Natur.
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Gros Morne Nationalparkt (c) Wildnerdpix
An der Westküste beeindrucken die Long Range Mountains: Als höchste Bergkette der Provinz erstrecken sie sich von Cape Ray aus 400 Kilometer nordwärts, entlang der Westküste Neufundlands. Gros Morne und der Gros Morne National Park, seit 1987 eine der zahlreichen UNESCO Weltkulturerbe-Stätten Kanadas, lädt Wanderer ein, die Wildnis unberührter und uralter Berge zu entdecken. Seen, Fjorde und bewaldete Täler bieten Natur pur und in der Küstenregion kann man zwischendurch das Zelt auch mal am Meer aufschlagen. Der im Norden gelegene Torngat Mountains National Park - seit 2005 erster Nationalpark der Provinz - beheimatet einige der ältesten Berge der Welt. Er ist Fundstätte uralter und seltener Fossilien. Ihren Namen haben die Torngat Mountains übrigens aus der Sprache der Inuktitut. Das ursprüngliche Wort Torngaitbedeutet übersetzt einfach "place of spirits" - Ort der Geister oder der Seelen. Ein Name den die alten Völker - hat man die Region einmal besucht - sicher nicht treffender hätten wählen können.
Inukshuk Newfoundland
Inukshuk Landmarke an der Küste Neufundlands (c) CookiesforDevo

Mehr Informationen:http://www.newfoundlandlabrador.com/aboutthisplace/geography
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Samstag, 6. Februar 2016

Saskatchewan - Paddeln in der Prärie

von Andrea Härtlein

Saskatchewan - die kanadische Prärieprovinz - ist besonders bekannt für ihre weiten Ebenen und Weizenfelder bis zum Horizont.

Dass man in Saskatchewan auch einen aufregenden Abenteuerurlaub erleben kann, wissen die Wenigsten. Fast zwei Drittel der Fläche besteht aus Wäldern und dem Kanadischen Schild. Kisiskatchewani Sipi - so nannten die Cree Indianer früher das Gebiet. Übersetzt bedeutet es so viel wie „Schnell fließender Fluss“. Gemeint war damit natürlich der tosende Saskatchewan River, doch auch sonst gibt es in Saskatchewan sehr viel Wasser - für eine Prärieprovinz.
Kanufahren in Saskatchewan - Churchill River
Kanufahrt auf dem Churchill River - Foto © Tourism Saskatchewan/Greg Huszar Photography
Wie sein Name sind auch die Wasserwege Saskatchewans an die Kultur und Tradition der First Nations geknüpft. Deren Spuren ziehen sich durch die gesamte Region. In Kanus bewegten sich die Indianer früher fort und auch heute lässt sich so ein großer Teil der Geschichte und Landschaft Saskatchewans wiederentdecken.

Im Süden der Provinz haben die First Nations ihre in Stein gearbeitete Felsbilder - die sogenannten Petroglyphen, hinterlassen.

Einige der ältesten und am besten erhaltenen Felszeichnungen der nordamerikanischen Ureinwohner findet man allerdings im nördlichen Teil der Provinz.
Dort befindet sich auch der Großteil der fast 100.000 Seen und Flüsse Saskatchewans. Nicht nur Angler werden hier glücklich - auch Paddler finden ein wahres Paradies vor.Kanu- und Kajakfahrer steuern besonders gern den Norden der Provinz an. Das dichte Netz der Wasser-Routen bietet die einmalige Chance, ganze Tage am Stück und weite Distanzen durch unberührte Wildnis zu gleiten. Langweilig? Wohl kaum! So manche Stromschnelle und etliche eindrucksvolle Canyons bieten mehr als genug Abwechslung.

Besonders der Churchill River stellt eine spannende Herausforderung für Paddler dar.

Kanufahren in Saskatchewan - Churchill River
Diese Stromschnellen bergen so manche besondere Herausforderung: Kanufahrt auf dem Churchill River - Foto © Tourism Saskatchewan/Greg Huszar Photography
In einer Reihe von Seen in Alberta findet der Fluss seinen Ursprung und durchquertSaskatchewan nördlich des 55. Breitengrades. Er mündet nach 1.609 Kilometern in Manitoba, bei Churchill, in die Hudson Bay. Von seinen Stromschnellen kann man sich beim regelmäßigen Durchqueren der vielen ruhigen Seen wieder erholen.
Ein ähnliches Szenario bietet der Clearwater River. Der zum Canadian Heritage Riverernannte Fluss ist besonders für sein kulturelles und historisches Erbe bekannt. Fast 5.000 Jahre alte Felszeichnungen findet man entlang seiner Ufer. Zur Zeit des Pelzhandels spielte der Clearwater River ebenfalls eine wichtige Rolle. Die „Methye Portage“ im Nordwesten war die wichtigste Stelle, wenn man damals sein Boot vom Mackenzie River in Richtung Atlantik steuern wollte.

Auf den Flüsse und Seen im Süden Saskatchewans geht es wesentlich familientauglicher zu.

Dort locken gemütliche Paddel-Touren in den Provinz- und Nationalparks oder ein Besuch in der Hütte des legendären Naturschützers Grey Owl im Prince Albert National Park.
Mit über 50 offizielle Kanu-Routen hat Saskatchewan dem naturbegeisterten Abenteurer viel zu bieten. Örtliche „Outfitter“ haben maßgeschneiderte Touren im Portfolio und stellen die nötige Ausrüstung zur Verfügung. Bei der Planung eigener Strecken kann man auf ihre Expertise zählen.
Mehr Informationen über Saskatchewan finden Sie hier:www.tourismsaskatchewan.com
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Freitag, 5. Februar 2016

An Apple A Day - How the Apple came to Canada

by Mary Harris

Canadian poet Christopher Dewdney wrote: "Green apples adorn leafless branches like forgotten ornaments while a single November rose blooms ...",

leafless apple tree
(c) Alexander Kuguchin
... which perfectly describes this month sandwiched between the riotous colours ofOctober's about-to-fall leaves and the snows and Christmas decorations of December. It is a rather dull month, gray and rainy skies, naked trees and no special holidays in Canada. But what a wonderful month to cozy up in a warm kitchen and bakeapple pies!
Apples are likely the best known, commonly eaten and cheapest of all the fresh fruits found in Canadian grocery stores. Certain regions of Canada, like the Okanagan Valleyof British Columbia and the Georgian Bay area in Ontario, are superb apple growing areas, so it is surprising that Canada is not one of the biggest exporters of apples in the world.
apple orchard okanagan valley
an apple orchard in the beautiful Okanagan Valley (c) Ivan_Sabo
The only apples native to Canada are what are known as crab apples. The fruit is small and very sour, but the tree is short and hardy with long lasting blooms full of pollen. These wild apples are often planted among commercial orchard trees (descendants of European imports) to improve pollination by the bees, or the commercial cultivar can be grafted onto the stronger wild tree trunk. Sometimes, the crab apple fruit is made intojelly or added to apple cider to give in an extra zap of flavour, but they are never eaten raw.
crab apples
Crab apples are native to Canada (c) Vibe Images

The apple is a member of the rose family and  first grew in central Asia, around modern day Afghanistan and Kazakhstan.

The apples grown and eaten in Canada today came from apple seeds brought here by early European settlers, and we are certainly glad that they did. It is hard to imagine any lunch box or fruit basket without one! Canada was a major apple producer until a few years ago when farmers began switching to growing different tree fruits, and other rising markets such as China began to supply our increasing demand for fresh apples.
Neatly packaged in its own lovely red (or green or yellow) skin, the fresh apple is a wonderfully portable snack loaded with fibre, vitamin C, natural sugars, antioxidants and benefits connected with positive effects on cardiovascular health, cancer risk, obesity and asthma.
apple variety
an apple variety (c) Arina P. Habich
Fresh is certainly not the only way to enjoy apples - not by a mile! Canadians love their apple pie - all alone, topped with ice cream or sharp cheddar cheese, hot or cold, pastry crust or streusel topping. But it doesn't stop there. Enjoy apples with oatmeal for breakfast, pair them with roast pork, try apple sauce as a snack or on potato pancakes (latkes), sample one of the many delicious varieties of apple cider or top your morning toast with apple butter.
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Spaziergang im Park - der City of Vancouver Trail

von Andrea Härtlein

Wenig Wildnis und sehr viel Kultur und Entspannung bietet der City of Vancouver Trail. Ein toller Parkspaziergang, der sich abseits vom Trubel der Großstadt in aller Ruhe über fast 30 km kreuz und quer durch den Stanley Park zieht.

Vorbei geht es da an viel Natur und zahlreichen Sensationen, wie den berühmtenTotems - den Wahrzeichen der First Nations, die aus ganz Kanada hier zusammengetragen wurden.
Totems Stanley Park
Die allseits bekannten Totempfähle im Stanley Park (c) Regien Paassen
Stanley Park gehört zu den beliebtesten Attraktionen Vancouvers und bietet zahlreiche Gelegenheiten zum Wandern und Radfahren. Der Ausblick auf den Hafen ist spektakulär und den Stress des alltäglichen Stadtlebens vergisst man hier schnell bei einer ein- bis zweistündigen Wanderung. Die kann man fast überall beginnen - zum Beispiel amKlahowya Village. Am von dort aus nahe gelegenen Beaver Lake trifft man dabei auf eine Menge Wasservögel in allen Facetten. Auch Fischreiher beobachtet man dort, wie sie auf ihren langen Beinen auf der Suche nach einer schnellen Mahlzeit durchs Wasser stelzen.
Sonst ist der Park auch ein bevorzugtes Territorium der Eichhörnchen und natürlich bevölkern zahllose Vögel das lichte Waldgebiet und begleiten Wanderer fast überallhin mit ihrem Gesang. Spektakulär ist im Stanley Park der mächtige "Hollow Tree", den man auf dem westlichen Stanley Park Drive in der Nähe des Siwash Rock findet. In seinen riesigen Hohlraum passt ein Kleinwagen ohne Probleme. Ideal für ein paar unvergessliche Schnappschüsse.
siwash rock stanley park
Skurriler Anblick - der Siwash Rock im Stanley Park (c) Alexandra Demyanova
Am Third Beach, einem beliebten Sommer-Ausflugsziel an der Westseite des Parks, gesellt man sich zu den Vancouveoriten, die dort die Sonne und die wunderbare Aussicht auf die English Bay genießen. Von hier aus führt der Tatlow Walk Trail über mehr als einen Kilometer zur Lost Lagoon - Ziel für Jogger und Wanderer und Treffpunkt zahlreicher Schwäne.
Auf der Ostseite des Parks liegt idyllisch das Brockton Point Lighthouse - dort findet man im Brockton Point Visitor Centre auch die berühmten Totem Poles der First Nations und blickt vom Lighthouse aus auf die gegenüberliegende Stadt, die sich gemächlich vor der mächtigen Bergkulisse der Westküste ausbreitet.
Brock Point Lighthouse
Brockton Point Lighthouse im Stanley Park (c) Max Lindenthal
Der Vacouver City Trail gehört dem 17.000 Kilometer langen Wandernetzwerk desTrans Canada Trail an.
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Donnerstag, 4. Februar 2016

Squash - Invite One Of The Three Sisters To Dinner

by Mary Harris

The native people of North America refer to squash as one of the three sisters of a long used and ingenious gardening method. On soil mounded for good drainage, squash is planted along with corn and beans.

pumpkin patch
Pumpkin patch beside a corn field (c) Steven Corton
The theory is that all three sister plants help each other. The tall strong corn stalksallow the bean and squash vines to climb towards the sun, the squash leaves shade the roots of the plants and the nutrients produced by all three enrich the soil to everyone's benefit.
Squash, in its many forms, grew in the Americas before any human beings lived here. It likely predated the corn and beans, too. Squash was unknown in Europe until afterChristopher Columbus' voyage in 1492, but quickly became a favourite in European gardens too. The proper name for this plant of the gourd family is 'cucurbita' but it is never used, rather the name squash has stuck. This word, originally askutasquash,came from the language of the native people of eastern North America and translated loosely to 'a green thing eaten raw'.
squash variety
squash comes in many different colors, shapes and varieties (c) Studio Barcelona

Squash was very important to the early people on this continent.

Summer squash, such as zucchini (commonly called 'courgettes' in parts of Europe),pattypan and crookneck, can be picked for weeks starting in July. After that, thewinter squashes including acorn, butternut, buttercup and hubbard become ripe. These winter squashes are often the last garden vegetable to be harvested, often as late as November, and with their thick rind can be stored for months in cool conditions.
The first American Thanksgiving, held in 1621 to celebrate a good harvest, was centred around a feast of roast duck, corn, onions and squash. Squash is still featured today at both the Canadian and American Thanksgivings, if not as a hot vegetable side dish, then certainly in spicy, creamy pumpkin pie.
roasted duck with squash
Roasted duck with a side of squash (c) Lesya Dolyuk

Squash is a fruit.

Yes, that's right - a fruit. In botanical terms, any seed- containing pod that forms after the flower dies, is a fruit. Even though we treat squash, cucumbers, tomatoes and peppers like vegetables, they are fruits strictly speaking. The seeds inside are a bonus. You could try saving them to plant in your own garden next summer, or perhaps roast them in the oven with salt, pepper, olive oil and perhaps curry, or even honey, to make a delicious and nutritious (source of protein, vitamin E, zinc and manganese) snack.

You bought a squash - now what?

The rind (skin) is quite tough to remove in its raw state, so I would recommend cooking the squash first. Oven roasting is perhaps the best method. With a heavy knife, carefully split the squash open to reveal the lemon yellow or bright orange interior and all the seeds. Scoop out the seeds, discard or save for other uses. Cut the squash into pieces about the size of the palm of your hand and place onto a baking tray. You can roast it 'as is' or baste with butter, salt and pepper, or even brown sugar. Cook the squash in the oven at 175 degrees for about 45 minutes or until you detect that it is soft by poking the flash with a knife. After that, it's up to you! You can serve the roasted pieces with your dinner, scoop the flesh out and mash it instead, create a wonderful rich soup, mix with other vegetables (turnip, carrot, parsnip), use as a filling for ravioli pasta, add to omelettes and frittatas  or casseroles.
Have you heard of spaghetti squash? Its stringy interior can be used in place of noodles for a very healthy meal!
spaghetti squash
Interesting - making spaghetti from squash (c) DarZel
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Alabama und seine leuchtenden Geheimnisse


MySpotlight USA Reisetipp

Dismals Canyon - Alabamas leuchtendes Geheimnis

von Silke Wissig

Der „Dismals Canyon“ im Nordwesten von Alabama ist ein 85 Acres großes Naturreservat im Privatbesitz - das nicht nur Nachts, sondern auch bei Tageslicht einen Ausflug wert ist.

Moosige Felsen, klares Wasser, verwunschene Wanderwege, feuchte, kühle Waldluft, steile, hohe Felswände. Wer die wilde Schönheit der Natur mag, ist hier richtig.Nach einem Tornado sind allerdings einige kleine Holzbrücken zerstört worden und man muss daher an manchen Stellen Barfuß durch das klare Wasser waten. Um sich danach keine Blasen in den Wanderstiefeln zu laufen, gehört ein kleines Handtuch in den Rucksack!
Dismals Canyon
Dismals Canyon in Alabama (c) Jason Patrick Ross

Alabamas leuchtende Insekten

Der Dismals Canyon ist im Dunkeln eine ganz besondere Attraktion, denn im Moos der steilen Felswände leben Insekten (Orfelia fultoni), die im Dunkeln bläulich leuchten, um andere Insekten als Nahrung anzulocken. Die Felswände funkeln, glühen und glimmen, so dass es manchmal schwer ist, zu erkennen, wo der Felsen endet und der Sternenhimmel beginnt…
Red Salamander Alabama
Farbenprächtige Tierwelt im Dismals Canyon, wie dieser Salamander (c) Jason Patrick Ross
Der Dismals Canyon ist sehr feucht und einige Stufen daher sehr rutschig. Wer die einzigartige geführte Nachtwanderung mitmacht, sollte unbedingt eine Taschenlampe mitbringen, um nicht auszurutschen!
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