Dienstag, 12. Januar 2016

MySpotlight USA Reisetipp

Utahs Sternenhimmel über der Wüste

von Silke Wissig

Wer in Mitteleuropa aufwächst, der kennt keine wirklich dunkle Nacht mehr, der weiß nicht, wie klar und hell Sterne funkeln, wenn sie dabei nicht von Lichtverschmutzung gestört werden. Künstliches Licht kann den Anblick des Sternenhimmels behindern oder in großen Ballungsräumen gar unmöglich machen. Wer den Sternenhimmel also richtig funkeln sehen will, muss da hin, wo kein künstliches Licht ist – in die Wüste.

Delicate Arch Utah
Eine sternenklare Nacht ueber dem Delicate Arch in Utah (c) Troy Warwick
Utahs nächtliche Attraktion: Wer eine Tour bei „Red Rock Astronomy“ in Moab, Utah, bucht, wird den Sternenhimmel mit anderen Augen sehen.
Die Tour mit maximal 12 Personen beginnt bei Sonnenuntergang mit einer halbstündigen Fahrt in die Wüste, weit weg von den Lichtern der Stadt. Am Ziel angekommen, erklärt der Guide den Nachthimmel und man kann durch das starke Teleskop Sternbilder, Planeten und Galaxien sehen.
Arches National Park Night 2
Ein wolkenloser Himmel über dem Arches Nationalpark (c) Kris Wiktor

Wolkenloser Himmel für beste Sicht

Generell ist der Himmel über der Wüste nahe Moab meist klar. Dem Erlebnis stehen also keine Wolken im Wege. Störend auf die klare Sicht in den Himmel können Staubpartikel bei bestimmten Windströmungen und zu helles Mondlicht sein. Wer planen kann, bucht eine Tour rund um Neumond.
Arches National Park Night
Der Arches Nationalpark bietet unglaublich schöne Nachtblicke (c) Kris Wiktor
Abonnieren Sie kostenfrei und unverbindlich unsere Magazine

MySpotlight USA Reisetipp

Besuchen Sie doch mal Jack Daniel's in Tennessee

von Silke Wissig

Mit ca. 90 Millionen Litern im Jahr ist Jack Daniel’s die bestverkaufte amerikanische Whiskeymarke weltweit und wurde zum Inbegriff des „Tennessee Whiskey“. In Lynchburg kann man besichtigen, wo einst im Jahre 1875 ein Herr Jack Daniel begann, Whiskey zu destillieren.

Jack Daniels
Das Jack Daniel's Logo auf einem Barrel (c) Daniel Anohin
Das konnte er so gut, dass er 1904 bei der Weltausstellung sogar eine Goldmedaille für seinen Whisky gewann.
Besichtigen Sie die Destillery und lernen Sie alles über Whiskey. Seit Anfang der 70er Jahr wird die Jack Daniel’s Destillery auf der „Liste der historischen Orte der USA“ geführt und seitdem ist es auch möglich, bei einer geführten Tour alles über die Herstellung des weltbekannten Getränkes zu erfahren. Whiskeytrinker könnten allerdings beim Besuch zunächst enttäuscht werden. Da im Moore County der Verkauf von Alkohol untersagt ist, verkauft Jack Daniel's dort nicht.

Kein Werksverkauf an Whiskeyfreunde

Wer an einer kostenpflichtigen Verkostung teilnehmen möchte, muss über 21 sein und frühzeitig reservieren, da die Plätze limitiert sind. Die Besichtigung selbst (ohne Verkostung) ist kostenlos und Touren werden täglich von 9 bis 16:30 angeboten. Der größte Teil der Besichtigung findet im Freien statt – festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sollte selbstverständlich sein.
Glass with Whiskey
Auch ohne ein "Schlückchen" ist der Besuch bei Jack Daniels sehr interessant (c) vengerot
Mehr Info finden Sie unter www.jackdaniels.com 
Abonnieren Sie kostenfrei und unverbindlich unsere Magazine

Freitag, 8. Januar 2016



Die MySpotlight Redaktion wünscht allen ein schönes Wochenende!


MySpotlight USA Reisetipp

Der versteinerte Wald von Arizona - Petrified Forest National Park

von Silke Wissig

Im „Petrified Forest National Park“ im Navajo County in Arizona kann man die Bäume sehen, unter denen im späten Trias, vor 225 Millionen Jahren, die Dinosaurier im Schatten lagen. Am besten beginnt man seinen Besuch im „Rainbow Forest“ Besucherzentrum, wo in einem Film erklärt wird, warum wir diese Bäume noch heute sehen können. Vom Besucherzentrum aus starten verschiedene befestigte Wege, auf denen man besonders schöne versteinerte Bäume in Regenbogenfarben entdecken kann.

Petrified Forest
Versteinertes Baumelement im Petrified National Park (c) Tutti Frutti

Bunt gestreifte Hügel, blaue Kegel

Die versteinerten Bäume sind nicht die einzigen farbigen Steine, die man im Park bewundern kann. In der Wüste „Painted Desert“ gibt es Hügel im bunten Streifenlook – jede Lage Gestein leuchtet in einer anderen Farbe! In einem anderen Teil des Parks, der „Blue Mesa“ genannt wird, türmen sich violettblaue Tonkegel in der braunen Umgebung auf. Farbenfroher geht es kaum!
Blue Mesa
Hiking Trails führen durch die skurrile Landschaft von Blue Mesa (c) Chris Curtis

Interessanter Abstecher von der Route 66

Inmitten all der versteinerten Bäume, bunter Hügel und blauer Kegel haben sich nicht nur Dinosaurier wohlgefühlt, am „Newspaper Rock“ befinden sich Steinzeichnungen, die darauf hinweisen, dass schon sehr lange Menschen diese Gegend besuchen.
Newspaper Rock
Zeuge einer vergangenen Zeit - der Newspaper Rock in Utah (c) IrinaK
Abonnieren Sie kostenfrei und unverbindlich unsere Magazine

Ahornsirup - was man über den suessen 'Verführer' wissen sollte

Ahornsirup - was man über den "süβen Verführer" wissen sollte

von Andrea Härtlein 

Wer hierzulande Ahronsirup kaufen möchte, wir meist in Feinkostläden, Reformhäusern, Naturkostläden und den Naturkostabteilungen einiger Drogeriemärkte fündig.

maple syrup
Ahornsirup - der süße Verführer (c) Showcake
In den typisch bauchigen Flaschen kann man den süßen Saft in verschiedenen Größen erwerben und sieht sich - ähnlich wie beim Honig, meist stolzen Preisen gegenüber. Wer weiß, wie mühsam es ist, den wertvollen Sirup zu gewinnen, ahnt, dass er sich hier eine kleine Kostbarkeit anschafft. Und wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, wird diese Investition sicher gerne tätigen.Besonders sollte man beim Maple Syrup auf dieFarbe achten, denn sie sagt auf den ersten Blick gleich so gut wie alles über die Qualität des Produkts aus. Bei der besten Qualität, „Grade AA“, ist der Goldton des Sirup sehr hell - der fein-milde Geschmack fällt besonders auf und natürlich gibt es diese Qualitätsstufe fast nur in Kanada zu kaufen.
maple syrup bottles
Die Farbe gibt Aufschluss über die Qualität des Sirups - je heller desto besser (c) Cindy Creighton

Exportiert werden beim Ahornsirup hingegen die Grade:

  • A = sehr hochwertig, mild-aromatisch
  • B = dunkler, kräftig-aromatisch
  • C = bernsteinfarben, sehr kräftig-würzig
Den "Grade D" wird man in der Regel nicht im Regal eines Supermarktes oder in der Feinkostabteilung finden. Es handelt sich hier um den sogenannten „industrial syrup“, der einen sehr kräftigen Geschmack aufweist und dabei sehr dunkel ist. Er ist nur für industrielle Zwecke geeignet.
maple syrup and pancakes
Maple Syrup und Pancakes - ein Klassiker der nordamerikanischen Küche (c) Magdalena Kucova
Und wie genießen Sie ihren Ahornsirup? Wir freuen uns über Ihre Tipps und Anregungen in den Kommentaren!
Abonnieren Sie kostenfrei und unverbindlich unsere Magazine

Donnerstag, 7. Januar 2016


MySpotlight Kanada Reise Tipp

Skifahren in den Rocky Mountains -Marmot Basin im Jasper National Park

von Andrea Härtlein

20 Minuten entfernt von dem im Jasper National Park gelegenen, gleichnamigen Ort Jasper befindet sich das Skigebiet Marmot Basin. Es zeichnet sich sowohl durch seine familiäre Atmosphäre, als auch durch seine anspruchsvollen Pisten aus.

Knapp sieben Quadratkilometer groß ist das Areal mit einer Vertikalen von ca. 900 Metern. 100% trockener Pulverschnee erwartet Skifahrer und Snowboarder jeden Alters und jeder Fähigkeit in diesem Gebiet. Aufgrund seiner steilen Tiefschneehänge undBuckelpisten gilt Marmot Basin besonders bei Könnern als Geheimtipp unter den Rocky Mountains Ski-Resorts.
Rocky Mountains Ski-Resorts Alberta Marmot Basins Jasper
Skifahren im Resort Marmot Basin, Jasper National Park, Alberta © Tourism Jasper
Auch Anfänger können ihr Talent hier testen. Besonders die weitläufigen Abfahrtender Skipisten eignen sich hervorragend für Ski-Neulinge oder Wiedereinsteiger, die ganz ungestört und ungezwungen ihre Kenntnisse vor traumhafter Kulisse verbessern möchten.
Lifttickets kauft man am besten im Zentrum von Jasper im Marmot Town Store in der Patricia Street. Auch Reservierungen für Skiausrüstung und Unterrichtsstunden können direkt im Laden getätigt werden. So spart man wertvolle Zeit im Skigebiet.

Nicht nur in Banff kann man während eines Skiurlaubs in den Genuss exklusiver Wellness kommen. Auch im Jasper National Park wartet die heilende Kraft des Thermalwassers.

Die Miette Hot Springs gehören mit einer Temperatur von fast 54° Celsius zu den heißesten Quellen der Rockies. Schon lange, bevor 1910 die Bergarbeiter der Pocahontas Coal Mine den Weg dorthin erschlossen, war ihre heilende Wirkung den First Nationsbekannt. Heute speisen die Quellen im Wellnesstempel einen heißen Pool mit angenehmen 39° Celsius, der durch drei kühlere Pools ergänzt wird.
Tägliche Busverbindung zwischen Banff, Lake Louise und Jasper bietet Sundog Toursan. Schon alleine wegen der spektakulären Landschaft, die sich Reisenden entlang desIcefields Parkway darbietet, ist die Fahrt von Lake Louise nach Jasper den Weg wert. Die Route gehört immerhin zu den schönsten Berg-Panoramastraßen der Welt.

Zahlen & Fakten Marmot Basin* – www.skimarmot.com

  • 86 Abfahrten, davon 30% für Anfänger, 30% mittlere Schwierigkeit, 20% für Fortgeschrittene, 20% für Experten
  • befahrbares Terrain: 7 Quadratkilometer, längste Abfahrt 5,6 km
  • Höhendifferenz: 914 m
  • Höhe der Talstation: 1.698 m
  • Gipfelhöhe: 2.612 m
  • Jährlicher Schneefall: 4 m
  • Lifte: 7
*Quelle: Travel Alberta - Angaben ohne Gewähr

 


Abonnieren Sie kostenfrei und unverbindlich unsere Magazine

MySpotlight Kanada Reisetipp: Familienfreundliches Skifahren Mount Norquay

MySpotlight Kanada Reise Tipp

Skifahren in den Rocky Mountains - familienfreundliches Mount Norquay

von Andrea Härtlein

Nicht jeder plant im Winter einen Action-Skiurlaub. Mancher würde sein Ski-Abenteuer auch gerne mit der Familie erleben! Unser Tipp: Unter den westkanadischen Skigebieten ist besonders Mount Norquayfür sein familienfreundliches Ambiente bekannt.

Mount Norquay gilt als das bestgehütete Geheimnis in den kanadischen Rockies. Nur wenige Autominuten vom Zentrum Banffs entfernt, umfasst es ein weitläufiges Gebiet mit idealen Bedingungen für Anfänger. Das Ski Canada Magazine wählte Mount Norquayzum Skigebiet mit den am besten präparierten Pisten in ganz Westkanada. Kinder und Erwachsene können sich hier nicht nur beim Skifahren, sondern auch beimSnowtubing austoben: Anstatt mit Skiern oder einem Snowboard rutscht man da einfach in einem aufgeblasenen Autoreifen rasant den Hang hinunter - ein riesiger Spaß! Skipässe kann man nicht nur tages-, sondern auch stundenweise erwerben.
Mount Norquay - Skifahren in den Rocky Mountains © Banff Lake Louise Tourism - Paul Zizka
Geheimtipp für Familien: Mount Norquay im Banff National Park Alberta © Banff Lake Louise Tourism - Paul Zizka

Aber auch Ski-Experten fordert Mount Norquay: Die anspruchsvolle Abfahrt The American lockt Könner mit einer extrem steilen Buckelpiste.

Auch in diesem Resort können Gäste zum Nachtskifahren aufbrechen. Jeden Freitag und Samstag zwischen Januar und März stehen die Pisten von 17 bis 22 Uhr dafür zur Verfügung. Für Besitzer eines Tri-Area Lift Tickets ist das Vergnügen sogar kostenlos.
Zur Pause kehrt man in das Pub, die Cafeteria oder das Restaurant der gemütlichenCascade Lodge ein, die am Fuß des 2.133 Meter hohen Mount Norquay liegt. Ebenfalls beliebt: das historische Teehaus, das aus den 1950er Jahren stammt und schon Marilyn Monroe zu seinen Gästen zählte.
In den Upper Hot Springs in Banff sprudelt eine von 47° Celsius auf 39° Celsius abgekühlte, heiße Quelle, die am Ende des Skitags genau die richtige Entspannung für müde Knochen bietet. Sauna, Massage und ein Tauchbecken runden das Bad ab, und Stärkung findet man im Restaurant am Pool. Das Badehaus im Stil der 1930er Jahre, versprüht jede Menge Nostalgie-Charme, besonders, weil man sich dort sogar die passende zeitgenössische Badekleidung ausleihen kann.

Zahlen & Fakten Mount Norquay* – winter.banffnorquay.com

  • 28 Abfahrten davon 20% für Anfänger, 36% mittlere Schwierigkeit, 28% für Fortgeschrittene, 16% für Experten
  • Pistennetz: 16,4 km, längste Abfahrt 1,2 km
  • Befahrbares Terrain: 0,8 km2
  • Höhendifferenz: 503 m
  • Höhe der Talstation: 1.630 m
  • Gipfelhöhe: 2.133 m
  • Jährlicher Schneefall: 3 m
  • Lifte: 6
*Quelle: Travel Alberta - Angaben ohne Gewähr

Abonnieren Sie kostenfrei und unverbindlich unsere Magazine